Januar 2012
Erste gastkuratierte Show bei 25Bilder/Sekunde in Mannheim:
Encyclopedic Cartoons
curated by Joas-Sebastian Nebe
14.01. – 24.02.12
mit: NOK&T, SALLY GRIZZLE LARSON, BEATE GOERDES, ALISON WILLIAMS, JOAS NEBE, ELISABETH EBERLE, LUEDER SCHRUFF, KIM DOTTY HACHMANN, SAMIRA ESKANDAFAR, KISITO ASSANGNI , FANCYNOT, PAUL RASCHEJA, MARTY MCCUTCHEON, DEBBIE DOUEZ
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Dezember 2011
Neu bei 25Bilder/Sekunde in Mannheim:
Getting Wasted
ROSTECK | GRETZKI | SUPERART.TV Eric Carstensen & Michael Volkmer
04.12.11 – 13.01.12
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November 2011
King Kong | Contemporary Art Project hat Künstlerinnen und Künstler eingeladen, Bürocontainer in der Fußgängerzone in Mannheim zu bespielen:
Ruhestörung
Ein Projekt von King Kong | Contemporary Art in Mannheim
Mit Anne Wellmer – Claudia Schmacke – Peter Bux
13.-26.11.11
Mehr unter www.kingkong-contemporary.de
Vortrag in Marburg „Architetkurfotografie“
Ich freue mich, im Rahmen der internationalen Tagung „Architektur.Fotografie“ in Marburg über „Architektur als Motiv künstlerischer Fotografie – Positionen der Gegenwart“ zu referieren:
ARCHITEKTUR – FOTOGRAFIE
Fotografie als Darstellungs-, Entwurfs- und Gestaltungsmedium der Architektur im 20. und 21. Jahrhundert
10.11.2011 – 12.11.2011
Internationale Tagung. Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg
Mehr Informationen hier
Neu bei 25Bilder/Sekunde:
Getting Territorial
HUTTER | ZHENG | O’DONOGHUE
06.11.11 – 02.12.11
Vernissage | Opening Sa. 05.11.11, 18h
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Oktober 2011
NEU in Mannheim: 25Bilder/Sekunde - Internationale Videokunst im Schaufenster, kuratorische Leitung Simone Kraft, präsentiert von Artmetropol.tv.
Eröffnungsausstellung
Getting Physical
STIER | ZEMKE | VOLIC
09.10.11 – 04.11.11
Vernissage | Opening Sa. 08.10.11, 18h
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September/Oktober 2011
Die Ausstellung zum Wolfgang Hartmann Preis 2011:
(In)Visible Cities
KARL-HEINZ BOGNER, STEFAN HOENERLOH, JOHANNES TWIELEMEIER, ANNETT ZINSMEISTER
ausgezeichnet mit dem Wolfgang Hartmann Preis 2010/11
01.10 – 06.11. 2011
Kunstverein Wilhelmshöhe Ettlingen
kuratiert von Simone Kraft
Eröffnung: 30.09.2011 – 20 Uhr
Mehr unter LINK
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September 2011
Tr/Facing the City. Reflections on Nina Todorovic’ „Marginalization“
Ein Essay von mir über die Arbeiten der serbischen Künstlerin Nina Todorovic erscheint im Katalog zu Ninas Ausstellung „Margalization“:
Marginalization
Nina Todorovic
Akademija – Center For Graphic Art And Visual Research, Belgrad
ab 27.09.11
Interview mit Barbara Rapp im Ausstellungskatalog:
gender box open | Barbara Rapp
Galerie Rimmer, A-Velden
01.09.-29.10.11
www.galerie-rimmer.at
„Ihre gesellschaftskritische Analyse der Geschlechterrollen würzt Barbara Rapp mit einem gehörigen Schuss Selbstironie und Humor; das ist inhaltlich einfach großartig und malerisch passend umgesetzt“, begründet Kurator Gottfried Böhmer die Auszeichnung mit dem Kaiserswerther Kunstpreis, der ihr heuer in Düsseldorf verliehen wurde.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit einem Interview von Simone Kraft mit Barbara Rapp: Vom Rotkäppchen zur Gender Box: Auf den Spuren von Lockenwicklern, Dreitagebärten und anderen Klischees
Katalogbeitrag für Buenos Aires
ILUSIONES/ILLUSIONS
Graciela Stinnes
9 September - 30 September 2011
Galeria Arcimboldo, Buenos Aires
Mein Essay Von der Erotik eines Fundstücks. Graciela Stinnes haucht Weggeworfenem neues Leben ein über die Arbeit von Graciela Stinnes erscheint im Begleitkatalog zur Ausstellung.
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August 2011
Mit Virtual Exhibition startet deconarch.com ein Experiment, das nicht nur das Angebot von deconarch.com ergänzt, sondern auch die Möglichkeiten des Internets weiter ausreizt. Ist deconarch.com eine Plattform, die Kunst und Architektur – ARTitecture – zusammenbringt und als Begegnungsstätte mit der Vielfalt der künstlerischen Positionen, die diese Denkansätze verfolgen, fungiert, ergänze Virtual Exhibition diesen Ansatz um die verstärkte visuelle Begegnung mit ARTitecture.
Virtual Exhibition schöpft die Möglichkeiten des WWW aus: Es ermöglicht nicht nur die geografisch wie temporal unbegrenzte Begegnung und Zugänglichkeit der präsentierten Arbeiten, sondern auch ihre dauerhafte Verfügbarkeit, während Ausstellungen vor Ort immer nur in einem begrenzten Zeitraum präsent sind. In diesen virtuellen „Sehräumen” werden spannende Begegnungen möglich, die sich realiter so nicht ohne Weiteres finden lassen – Denkanstöße, Entdeckungen und Überraschungen inklusive!
Den Auftakt macht eine Solo-Show mit Arbeiten der Fotografin Cathrin Schulz: Last Call.
Gast-Veröffentlichung bei kölnarchitektur.de
Mein Interview mit dem Kölner Künstler Simon Schubert ist neben der AZ/Architekturzeitung auch bei kölnarchitektur.de als Gastveröffentlichung erschienen (Link)!
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Juli/August 2011
Don’t miss it! We had a great opening:
Nomadic Settlers – Settled Nomads
2. Juli bis 28. August 2011
Kunstraum Kreuzberg / Bethanien Berlin
Ein Projekt von SAVVY Contemporary Berlin in Zusammenarbeit mit dem Kunstraum Kreuzberg / Bethanien Berlin. Kuratiert von Bonaventure Soh Bejeng Ndikung, Simone Kraft und Pauline Doutreluingne
Mit: Antje Engelmann (GER), Bruno Jamaica (POR), Christina Kyriazidi (GRE), Christophe Ndabananiye(Rwanda/Germany), Cyrill Lachauer (GER), Dalila Dalléas (FRA/Algeria), Essi Kausalainen (FIN), Inês d’Orey (POR), Joris Vanpoucke (BEL), Juan Duque (COL/BEL), Lan Hungh (Taiwan), Lars Bjerre (DEN),Leena Kela (FIN),Magda Korsinsky (GER), Marcio Carvalho (POR), Michael á Grømma (DEN), Michael Zheng (USA/China), Microclimax (FRA), Paul Huf (GER/MEX), Roberto Duarte (Chile), Rudy Cremonini(ITA), Satch Hoyt (UK), Soavina Ramaroson (Madagaskar), Surya Gied (GER/S-Korea), Yasmin Alt (GER), Yingmei Duan (China)
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Juni 2011 / September 20011
Katalogbeitrag für Buenos Aires
Mein Essay über die Arbeit von Graciela Stinnes wird im Rahmen der Ausstellung „Illusions/Illusiones“ der Künstlerin in Buenos Aires im Spätjahr 2011 erscheinen:
Von der Erotik eines Fundstücks
Graciela Stinnes haucht Weggeworfenem neues Leben ein
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Ab April 2011
Auf Hochtouren:
Die Vorbereitungen für unsere Gruppenausstellung Nomadic Settlers – Settled Nomads im Berliner Kunstraum Kreuzberg/Bethanien vom 2. Juli bis 28. August 2011 laufen auf Hochtouren. Mehr Infos folgen!
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März 2011
Gewonnen! Textwettbewerb des Grazer Kunstvereins
Mein Text über den schwedischen Künstler Matts Leiderstam hat beim Text-Wettbewerb „Review us“ des Grazer Kunstvereins einen dritten Platz gemacht:
Eine Kopie ist eine Kopie ist eine Kopie.
Matts Leiderstams „Grand Tour“ im Grazer Kunstverein!
Der Text wird demnächst online veröffentlicht. Link folgt.
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Februar 2011
Vernissage in Wien!
Ich freue mich sehr, am 16.2.11 in der Wiener Galerie Peithner-Lichtenfels die Ausstellung „Beim Dinner. Mit…“ von Maks Dannecker und Barbara Rapp zu eröffnen.
Maks Dannecker – Barbara Rapp
Beim Dinner. Mit … Leerstellen für Sammler
von 17.02.2011 bis 12.03.2011
Einen Einblick in die Ausstellung bietet mein Textbeitrag „Vom Fortschreiben virtueller Gespräche“ in der Begleitpublikation (nachzulesen hier).
Lektorat „Luftkunst“
Er ist da, der von mir lektorierte neue Katalog zur aktuellen Wechselausstellung „Luftkunst“ des Zeppelin Museum Friedrichshafen:
LUFTKUNST
4. Februar bis 1. Mai 2011
Zeppelin Museum Friedrichshafen
Schon immer fragten sich Menschen, wie sich die Schwerkraft überwinden ließe; sich in die Lüfte erheben können ist der älteste Menschheitstraum. Nur Götter und Engel konnten es! Mit der technischen Eroberung der Lüfte jedoch schwand nicht deren mythische Bedeutung – bis heute fasziniert der Luftraum und seine Erscheinungen. …
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Januar 2011
Wie schön! Katalog in der Nationalbibliothek
Unser Katalog zur Ausstellung Le Van Bo & Pierre Juillerat – Perspectives on in / outside bei Savvy Contemporary Berlin im Dezember 2010 ist jetzt im Bestand der Schweizerische Nationalbibliothek NB und kann hier aufgerufen werden!
Interview mit BeL Sozietät Köln in „der architekt“
Im Heft 5|6 / 2010 „Fugenlos. Positionen zum Weiterbauen“ der Zeitschrift des Bundes Deutscher Architekten „der architekt“ findet sich ein Interview von mir mit der Kölner Sozietät für Architektur BeL über ihr „Altneues“ Bauen:
Liebevolle Respektlosigkeit
BeL-Sozietät im Gespräch mit Simone Kraft
Sehr spannend!
Katalogtext
Zur Ausstellung „Beim Dinner. Mit…“ Leerstellen für Sammler von Barbara Rapp und Maks Dannecker in der Wiener Galerie Peithner-Lichtenfels im Februar 2011 gibt es einen Katalog mit Essay von mir.
Wer schon hineinlesen möchte, kann das hier tun.
Art and Events …
Nach mehreren Jahren Redaktionsarbeit habe ich mich aus zeitlichen Gründen entschlossen, die Redaktion von Art and Events abzugeben. Als Autorin wird man von mir aber unverändert lesen können!
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Dezember 2010
Mein allererster Weihnachtsnewsletter ist da!
Endlich gibt es – passend zur Weihnachtszeit – meinen ersten Newsletter, der in nicht ganz regelmäßigen immer wieder das Neueste von meiner Arbeit berichten wird. Wer nachlesen mag, kann das hier (deutsch) und hier (englisch) tun.
Wolfgang Hartmann Preis 2011 gewonnen!
Ich freue mich riesig: Wie ich eben erfahren habe, erhalte ich den Wolfang Hartmann Preis 2011 für Nachwuchskuratoren.
Ausgezeichnet wurde mein Konzept „(In)Visible Cities“ mit vier KünstlerInnen, das im Herbst 2011 im Kunstverein Wilhelmshöhe Ettlingen präsentiert werden wird.
Mehr Informationen gibt es bald hier.
Außerdem gerade fertig geworden:
Mein Interview mit Yasmin Alt und Friedrich Vater, Stipendiaten des „dynamo-eintracht“-Stipendiums der Kulturstiftung Dresden der Dresdner Bank 2009/10, für die zweite PLAZA Show im Commerzbank-Hochhaus Frankfurt ab Februar 2011.
More soon.
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November 2010
Jetzt am Kiosk!
Der neue espresso ist da! Mit drei Beiträgen von mir.
Die 14. Ausgabe des großen Gastro-Guide für Mannheim, Heidelberg, Ludwigshafen und das Rhein-Neckar-Delta. Seit 19. November im Buch- und Zeitschriftenhandel.
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Viel gelesen, viel diskutiert – jetzt ist es entschieden:
Als Teil der Jury für die strasserauf Galerienförderung 2011 habe ich 20 würdige Gewinner der strasserauf Galerienförderung 2011 mitausgewählt! Herzlichen Glückwunsch!
Mehr Infos über die spannende Arbeit des jungen Ökostromanbieters strasserauf gibt es hier.
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Oktober 2010
Unterwegs nach …
12. Biennale di Venezia: Architettura „People meet in architecture“
29.8.-21.11.2010
Die Eindrücke waren vielfältig und sind jetzt allmählich verdaut, so dass es an der Zeit für einen „Erfahrungsbericht“ ist: Was hat gefallen, was weniger, welche zwei Pavillons haben es in mein persönliches Best of geschafft und was hat es mit der ARTitecture auf sich?
Mehr bei deconarch.com (Teil 1 und Teil 2)
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September/Oktober 2010
Interview mit den Kölner Architekten vonBeL. Sozietät für Architektur BDA für Der Architekt. Zeitschrift des Bundes Deutscher Architekten BDA
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September 2010
Neues aus dem Lektorat, z. B.:
ANYWHERE
Festeinband, 28 x 23 cm, 132 Seiten, 57 Farbabb. , Deutsch/Englisch, 36 Euro , 2010ISBN 978-3-86828-152-1
Ausstellungenstiftung kunst:raum sylt quelle
18.09.2010 – 16.01.2011
THAT´S PHOTOGRAPHY
Zeppelin Museum Friedrichshafen
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August 2010
Interview mit Florian Heinke im Rahmen der Ausstellung (Begleitkatalog):
Florian Heinke
Plaza Shows, Commerzbank-Hochhaus, Kaiserplatz, 60311 Frankfurt
Eröffnung am 19. August um 18:30 Uhr
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Juli-September 2010
Hans Martin Sewcz, Architekturfotografie
Galerie M, Berlin, 4.7. – 17.9.2010
Kuratiert von Karin Scheel und Simone Kraft
Vernissage am 4.7.2010, 18.00 Uhr
Einführung: Simone Kraft M.A., Kunst– und Architekturwissenschaftlerin
Eine Plattenbausiedlung ist trist, eintönig, hässlich. Das Leben hier ist unpersönlich, anonym, uniform. In modernen Zweckbauten, wie man sie in Marzahn findet, will keiner leben, auch wenn sie zu ihrer Zeit als fortschrittlich, modern, erstrebenswert galten. Altbauten hingegen haben Konjunktur: Hohe Räume, luftig und mit einem besonderen Flair wohnt es sich in ihnen gemütlich, individuell, schön.
Aber wer nach Marzahn kommt, findet zwischen den Hochhäusern viel Grün, offene Plätze, Kunst am Bau – es ist bei weitem nicht so trist, wie es das Klischee von der 70er-Jahre-Plattensiedlung glauben macht.
Altbauten sind schön, funktionale Nutzbauten sind hässlich: Sind die „Schubladen“ im Denken so einfach oder sitzen wir urbanen Klischees auf?
Menschenleere Häuserschluchten, verwaschene Hauswände, hohe Bauten in teils verzerrender Untersicht, an denen deutlich der Zahn der Zeit nagt, zeigen Stefan Hoenerlohs Gemälde. Momentaufnahmen, Ausschnitte aus verschiedenen historischen Altstädten europäischer Städte scheinen die von Grau- und Brauntönen dominierten Stadtansichten zu präsentieren. Hoenerlohs Stadtporträts sind reine Fiktion. Fast in altmeisterlicher Manier komponiert er seine Bauten aus architektonischen Elementen auf die Leinwand. Dabei balanciert der Künstler auf der Grenzlinie zwischen Fiktion und Erinnerung und „baut“ auf der Leinwand Architekturen, die sich an der Grenze des Möglichen bewegen, die realistisch zu sein scheinen und es doch nicht sind. Hoenerlohs Stadtpanoramen wirken beunruhigend, verstörend, sie sind eine Spur zu trist, zu grau, um „schön“ kontemplativ zu sein. Zu deutlich sichtbar sind die Spuren des Verfalls, die die Zeit hinterlassen hat, um „schön“ im landläufigen Sinne zu sein. In einer Gratwanderung zwischen malerischer Perfektion und realistisch Möglichem schöpft der Künstler die Möglichkeiten der Malerei aus, komponiert, eröffnet Perspektiven und vermischt Sichtweisen, ohne den Anspruch, Wirklichkeit abzubilden.
Dem stehen Hans Martin Sewcz’ Fotografien gegenüber. Sie zeigen Ansichten von Berliner Bauten aus den 1960er und 1970er Jahren, Nutzbauten wie der ICC oder dem „Ahornblatt“, die zwar funktional und zweckmäßig sind, aber weniger als „schön“ empfunden werden.
Sewcz begegnet diesen Gebäuden anders als gewohnt: nicht nüchtern, sondern emotional. Er porträtiert die Bauten wie „Persönlichkeiten“ mit ihren besonderen Stärken und Schwächen, durch die ihr Charakter zum Ausdruck kommt. Intuitiv reagiert Sewcz auf die urbane Umwelt, durch die er sich bewegt. So setzt ein Prozess der Auseinandersetzung ein, auf dessen Weg die Arbeiten reifen.
Der Fotograf nimmt bewusst die Position eines Beobachters ein, der der ihn umgebenden urbane Umwelt unvoreingenommen begegnet und sie auf sich wirken lässt. Seine Architekturfotografien transportieren eine Realität moderner und postmoderner Zweckbauten, die meist verborgen bleibt: Sie zeigen ein unerwartetes, ein „schönes“ Gesicht der funktionalen Gebäude. Die Seherwartungen des Betrachters werden herausgefordert und auf den Kopf gestellt. Macht er sich die individuelle Perspektive des Fotografen zu eigen, kann er sich mit einem neuen Blick durch die Stadt und ihre Architektur bewegen und seine eigenen urbanen Klischees hinterfragen.
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Mai 2010
Verschiedene Lektoratsprojekte, von denen ich einige besonders hervorheben möchte:
Katalog zur Ausstellung im Kunstpalais Erlangen, 3. Juni bis 25. Juli 2010,
erscheint im Kehrer Verlag Heidelberg

Das iranische Schicksalsjahr 1979 ist titelgebend für die mehrfach prämierte Fotoserie des jungen persischen Fotografen Maziar Moradi. In seiner Arbeit dokumentiert Moradi die Eindrücke, Ängste und Erlebnisse seiner Familie zur Zeit der islamischen Revolution und des Iran-Irak-Kriegs.
Maziar Moradi (*1975 in Teheran), Gewinner von gute aussichten – junge deutsche fotografie 2008 / 2009, studierte Kommunikationsdesign an der HAW Hamburg bei Vincent Kohlbecher. Seine Arbeiten wurden vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Otto-Steinert-Preis der DGPh und dem Preis für Dokumentarfotografie der Wüstenrot Stiftung.
erscheint im Kehrer Verlag Heidelberg
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März/April 2010
Recherche im MoMA-Archiv, New York, für meine Dissertation: Deconstructivist Architecture.
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Februar 2010
Jetzt auch online:
Vom Rotkäppchen und anderen märchenhaften Frauen
Überlegungen zum Werk von Barbara Rapp
auf ngo-online Internet-Zeitung für Deutschland
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Januar 2010
Frisch aus dem Lektorat:
Le Mouvement. Vom Kino zur Kinetik
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November 2009
Ernst Seidl (Hg.): Politische Raumtypen. Zur Wirkungsmacht öffentlicher Bau- und Raumstrukturen im 20. Jahrhundert, Osnabrück 2009 (= Jahrbuch der Guernica Gesellschaft, Kunst und Politik, Band 11) (mehr Info)
mit einem Beitrag von mir:
Zehn Jahre Felix-Nussbaum-Haus in Osnabrück: Der erste Bau von Daniel Libeskind als räumliches „Porträt“ Felix Nussbaums, S. 147-157
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November 2009
Gestaltung der Rubrik „Architektur und Kunst“ in der AZ / Architekturzeitung
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Oktober 2009
Kuratieren der internationalen Gruppen-Ausstellung CONSCIENCES AND FRONTIERS in der Alten Post Berlin
03.10.-24.10.09
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Barbara Rapp, heute ist die krone fällig, Collage & Mischtechnik auf Leinwand, 80x100cm, 2009 © Barbara Rapp
Oktober 2009
Katalogtext
„Vom Rotkäppchen und anderen märchenhaften Frauen. Überlegungen zum Werk von Barbara Rapp“
zu Barbara Rapps Einzelausstellung „Heute ist die Krone fällig“ in der Galerie Rimmer, Velden
22.10.09-15.01.10
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April 2009
Katalogtext
Den Blick für Architektur schärfen. Abstraktion durch Extraktion
zuSven Hamanns Werkkatalog zur Ausstellung „Stadt, Land, Wald, Traum“ in der Galerie Gruppe 10 im Rahmen der 8. Bielefelder Nachtansichten am 25.04.09
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Juni 2009
Freie Journalistin für Kultur, Literatur und Gastro bei MEIER Das Stadtmagazin für das Rhein-Neckar-Delta und ESPRESSO Gastroführer für das Rhein-Neckar-Delta
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Winter 2008/9
Erscheinen des Jahrbuchs der Guernica-Gesellschaft, Bd. 10 / 2008 (Schwerpunkt: Bildwissenschaft und Visual Culture Studies in der Diskussion) mit meiner Rezension des Ausstellungskatalogs Jud Süß – Propagandafilm im NS-Staat (Haus der Geschichte Stuttgart)
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19. Januar 2008
Interview Simone Kraft mit der österreichischen Künstlerin Barbara Rapp über ihre Ausstellung „Rotkäppchen nimmt die Fäden in die Hand“
Und noch etwas ausführlicher kommentiert auf Art and Events (Link)
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Dezember 2008
Übernahme der Redaktion für die Kunst- und Kulturseite Art and Events im Informationsnetzwerk mediaquell.com












Liebe Simone,
ich gratuliere Dir herzlich zum Wolfgang Hartmann Preis 2011! Was für eine tolle Weihnachtsüberraschung für Dich
Liebe Grüße aus DA
Alex
We are at the moment writing a book on concrete surfaces. In that connection we would like to use a photo of Muss de quai Branly.
See below: http://www.google.co.uk/search?q=MUSEE+DES+ARTS+PREMIERS,+MUSEE+DU+QUAI+BRANLY&tbnh=145&tbnw=193&hl=en&rlz=1I7ADFA_no&biw=1899&bih=765&tbs=simg:CAISEgmY-8IRBN-G2iELukOmUtZxNA,isz:l&tbm=isch&source=lnt&sa=X&ei=BY7HTf2xDNHLsgabxrTJDw&ved=0CA8QpwUoAQ
We have a problem finding the photografer, but we see Simone Kraft as a possibility.
We would like to purchase the photo.